Technische Sterilfiltration

Hygieniker und Ärzte stehen der sehr ernsten Herausforderung der Verbreitung gramnegativer, pathogener Keime gegenüber, die ohne ein umfassendes Präventionskonzept kaum zu bewältigen sein wird.

Wasserentnahmestellen tragen zum Infektionsrisiko in medizinischen Einrichtungen bei. Die Ursachen sind vielfältig und liegen nicht nur in der ursprünglichen Wasserqualität begründet. Insbesondere bei der Aufbereitung von Medizinprodukten die im menschlichen Körper verwendet werden, wie z.B. Endoskopen, ist eine qualitativ hochwertige Reinigung und Desinfektion unerlässlich und hat gemäß DIN EN ISO 15883 zu erfolgen. Dabei sind insbesondere die Anforderungen an die Wasserqualität zur Schlussspülung zu beachten, um Rückstände von Reinigungs- und Desinfektionsmittellösungen im und am Endoskop nahezu vollständig zu entfernen.

Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und das Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfehlen in den Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten die Nutzung validierter Prozesse und geben auch Hinweise zu Grenzwerten der Wasserqualität, um Übertragungen von pathogenen Mikroorganismen durch aufbereitete Endoskope zu vermeiden.

Sterilfiltration hat sich als eine Säule der Prävention in den vergangenen 15 Jahren nachhaltig etabliert. 1,2

Sichere Sterilfilter zur Anwendung an Reinigungspistolen zum Spülen von Medizinprodukten (z.B. Endoskope) und Inlinefilter als Sterilbarriere am Einlauf von wasserführenden Medizinprodukten (z.B. RDG-E oder Gebärwannen) sollten folgende Kriterien erfüllen:
1. Bakterienrückhalt gemäß ASTM F838-15A > 7 log pro cm2 (Brev. dim.)
2. Bakteriostatisches Additiv im Kunststoff des Gehäuses zur Vermeidung
     der Biofilmbildung3
3. Schnelle und sichere Adaption.

i3 Membrane hat aus den formulierten Anforderungen und mit 15 Jahren Erfahrung in diesem Bereich, mit Hilfe ionengestützter Technologie, einen sehr kompakten und leistungsfähigen Sterilfilter entwickelt. Er wird unter modernen Verfahren der Pharmaproduktion als Einwegprodukt hergestellt. Aufgrund der kleinen und kompakten Bauweise ist er in der ökologischen Bewertung den Mehrwegsystemen überlegen.

Mit dem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 13485 kommt i3 Membrane als Medizinproduktehersteller den hohen Forderungen bezüglich der Sicherheit und Zuverlässigkeit ihrer Erzeugnisse und Dienstleistungen sowie der Minimierung von Risiken ihrer Produkte nach.

 

 ³Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene: "Gesundheitliche Bedeutung,
   Prävention und Kontrolle Wasser-assoziierter Pseudomonas aeruginosa-Infektionen" in
   HYGIENE & MEDIZIN, 41. Jahrgang, Supplement 2, 2016, S.16

4Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene: "Anforderungen an die 
   Hygiene   bei der medizinischen Versorgung von immunsupprimierten Patienten".

3Messung gemäß JIS Z 2801/ISO 22196